Pilzzucht – ein altes „Hobby“.
Auch das gehört zum Thema Selbstversorgung, Pilze sind gesund, schmecken gut bei richtiger Zubereitung und können mitunter selbst gezogen werden. Auch hier gilt, erst mal informieren (gibt genug Bücher und co) – und dann selbst probieren.
Wer sagt du kannst das nicht, kauf vielleicht nur lieber, ist ja auch bequemer.
Na und? Fang einfach wo an. Diese beiden sind für Anfänger relativ leicht – aber ein wenig Wissen gehört schon dazu.
Sonntag, 26.4. – neuer Versuch (wieder mal)
Kräuterseitlinge und Austernpilze gehören zu den am einfachsten selbst züchtbaren Speisepilze.


Kräuterseitlinge (links) und Austerpilze (rechts) sind fast das ganze Jahr über im normalen Supermark zu bekommen.
Nimm x-beliebiges Karton (z.B. Verpackungsmaterial), zerreiss es in kleinere Stücke und koch sie aus.


Diese Art Boxen sind online leicht zu bekommen, meist laufen sie unter Pilzzuchtboxen.
Wichtig ist, sie steril zu halten. Vor der Nutzung z.B. kurz heiß ausspülen (Vorsicht, Plastik verbiegt sich – kein Geschirrspüler).
Die weißen Streifen oben dienen dazu Luft einströmen zu lassen.
Beschrifte was drinnen ist (links Kräuterseitlinge, rechts Austernpilze)

Lage 1: ausgekochtes und ausgepresstes Kartonmaterial
Lage 2: kleine Stücke vom Pilz
Lage 3: nochmal Kartonmaterial wie zuvor
Wichtig ist beim Arbeiten damit, saubere Hände. Wasch sie vorher gründlich.
Ist die Box befüllt beschrifte sie und dann verstau sie an einem warmen Ort, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Gute Optionen sind Küche oder Badezimmer.
Jede Pilzsorte ist anders, aber vielen gemein ist die Vorliebe von Wärme ohne direktes Sonnenlicht.
Dann lass sie für 2-3 Tage in Ruhe.